Freitag, 5. November 2010

Fuck SVP!
So, das musste verdammt nochmal gesagt werden! Was glauben die eigentlich, wer die sind?! Wie rechtfertigen sie die Unerhörtheit, die Leute, die ihre WCs putzen, ihre Grossmütter im Altersheim pflegen und unsere Strassen bauen mit solcher Undankbarkeit zu behandeln?! Verdienen es die Leute, die unter Umständen aus ihrem Land flüchten mussten, oder Leute, die schon seit über 20 Jahren in der Schweiz leben und voll integriert sind, so UNFAIR behandelt zu werden? Wenn sich Ausländer so wie Schweizer verhalten sollen, warum verhalten wir uns gegenüber Ausländern dann nicht, als seien sie Schweizer, und zwar auch wenn sie straffällig werden?! Wieso wehrt sich niemand gegen die ganze Scheisse!? Ich meine, so richtig wehren?!
Das ging mir so durch den Kopf, als ich diesen Text geschrieben habe, und bekam so richtig Bock auf eine fette Revolution. Fick direkte Demokratie - ich mach das selber nämlich besser!!!

fist in the air
laws on the floor
throw away your badges
we don't need them anymore


riot
riot in this town
riot
bring this system down


fist in the air
heart on your tongue
make this world yours
back where it belongs


fist in the air
it's just another day to die
or another day to
burn the books that lie


fist in the air
paint on the walls
this is the night
where the truth finally calls


fist in the air
passport on fire
we gonna get the things
that we desperately required
Ich bin eine gespaltene Persönlichkeit.
Zumindest wenn es ums texten geht: An einem Tag schreibe ich über eine dringend notwendige Revolutionen, am nächsten schreibe ich I-miss/love-you-Lieder. Um das mal kurz zu demonstrieren, möchte ich euch gerne beide Beispiele zeigen. Ich bin mir nämlich nicht so ganz sicher, welche Sorte ich lieber mag. Für thewritingessa ist es wahrscheinlich komfortabler, I-miss/love-you-Lieder zu spielen, stimmts? ;)
Diesen Text mag ich eigentlich ziemlich gut, trotz leicht erhöhtem Schnulz-Faktor. Ich mag zB die "and the memories of yesterday stay my favourite scar" Stelle, oder "and the memories of yesterday revolve around you". Ja, ich darf mich auch mal selber loben,oder?!
Den revolutionären Text poste ich gleich, ich muss ihn nur noch in meinem Matheheft suchen gehen! (Kreativität ist eine Pflanze, die auch an den düstersten Stellen gedeiht - auch im Matheheft.)


A bientôt

It's not like i miss you
it's just your not here
and the memories of yesterday
stay a grey smear
it's not like i love you
it's just appreciation
and the memories of yesterday
seem to be dream's creation
it's not like i'm crying
it's just thinking too far
and the memories of yesterday
stay my favourite scar
it's not like i'm waiting
there's just nothing else to do
and the memories of yesterday
revolve around you

you are not my life
but my favourite part of it
and the memories of yesterday
are how my heart split

it's not like i care
it's just a little pain
and the memories of yesterday
are fading in the rain
it's not like i'm sad
it's just another phase
and the memories of yesterday
stay a set phrase
it's not like i'm dying
it's just another low
and the memories of yesterday
are something i don't know
it's not like you are worth
it's just like i'm am not
and the memories of yesterday
are everything i've got

Montag, 1. November 2010

Les femmes viennent  de Vénus.  Les hommes mangent des Mars.
True story, Monsieur MC Solaar, true story. 
Bien, ich habe mich bei meinem neuestem Text - zumindest im Chorus (alles andere hätte das anfängliche concèpte detruiert) - aufs linguistische Glatteis gewagt: Französisch. Ja, Erinnerungen kommen hoch, und oui, es sind schreckliche.
Irgendwie habe ich mir texten auf française schwerer vorgestellt, und ich pense, ich werde mein kreativ-angeschlagenes Selbstbewusstsein nächstens mit weiteren frankophilen Ergüssen aufpäppeln. Man nehme sich in attention! 
Auf revoir, bonne nacht tuss le monds. 

Achja, so als excuse: Es gibt nur keine dritte Strophe, weil ich das Wort "another" nicht zu sehr überstrapazieren wollte. So spätestens nach der siebten Wiederholung ist die message nämlich eh schon angekommen.


Another day full of chances
another day to seize
another way to go
another thing to believe
another point to fight for
another book to read
another sky to cross
another sunrise to see

allume le ciel
pour que je me rappelle
de ton nom et ton corps
y a t-il des choses encore
qui sont nouveaux, sans parler de toi?

Another wonder to live
another dream to forget
another story to tell
another goal to set
another song to sing
another lover to kiss
another piece of luck
another glimpse of bliss





Mittwoch, 27. Oktober 2010

Fuck it! Ich geb auf.
Ich kann nunmal keine lustigen lebensfrohen Texte schreiben. Ich werde spätestens nach der ersten Strophe ironisch, und lande schlussendlich wieder bei meinen Drogenabhängigen, Selbstmördern und meinen korrupten Regierungen. So bin ich - und so wasch ich auch.
Also schreibe ich halt weiter meine Emotexte und hoffe, dass nicht in nächster Zeit das gelbe Wägelchen anklopft und ich eingeliefert werde.
Anyway, im nächsten Text geht es darum, wie ich alles immer verdränge und Dinge nicht so wirklich an mich ranlasse. Ich verwende gerne das Staumauer-Beispiel, da ich auch das Gefühl habe, dass ich alles anstaue und ich langsam Angst davor habe, dass alles irgendwann über mir einbricht. Vielleicht sollte ich zur Vorsorge mal Schwimmflügeli anziehen...Oder mir einen schicken Regenschirm kaufen.



There's this wall inside my head
that will always hold me back
back of love, back of friends
back of what i'll never have
a huge concrete dam
that i constantly cram
fill up with my problems
make my life a big sham

but i'm afraid of pulling down
and too tired of all this frown
but if my dam will cave in
maybe my whole life will
too

exams and tests
always got to be the best
repress my memories
but still feel so depressed
jealousy and mistrust
hidden under ice crust
seeithing under surface
will make me go bust

Want to lock my heart
in a plastic box
to show it everybody
but not let them touch
carry it around
wherever i want to
throw it away
when my head says „untrue!“

Man muss es wohl oder übel zugeben, der Sommer ist endgültig vorbei und der Herbst hat schon einen beeindruckenden Start hingelegt. Selten habe ich es so früh im Jahr schon schneien gesehen. Und als dann auch noch ein vorbeifahrendes Auto den blonden Engel neben mir von oben bis unten nass spritzte, war die Herbst-Idylle komplett.
Nach diesem traumatischem Ereignis kam ich zu der Einsicht, dass ich die verbliebenen sonnigen Tage besser ausnützen sollte. Deshalb rannte ich bei der nächsten Gelegenheit in den Wald und machte dort einen Haufen (meist nutzloser) Fotos.
Die Spaziergänger halten mich jetzt zwar für verrückt, aber wenigstens hatte ich Spass.

Montag, 18. Oktober 2010


Das Warten hat ein Ende! Hier kommt es, das lang ersehnte picture, und das nur ein paar Blogeinträge nachdem ich versprochen habe, keine Bilder aus England mehr hoch zu laden. Tja, Zeiten ändern dich/sich und ehe ich mich versah war ich schon wieder dort, diesmal in Begleitung eines reizenden Schmetterlinges und einer erstaunlich selbständigen Rasselbande.
Dieses Bild wurde an einem der seltenen Sonnentage gemacht und zeigt die Brücke (die bestimmt auch einen spezifischeren Namen hat, der mir beim besten Willen nicht einfallen will) von Bath (Gerüchten zufolge die schönste Stadt Englands, wenn man sie auch mit einigen fremdländischen Kohorten teilen musste).

Und ein weiterer Eintrag folgt sogleich ... oder auch nicht.

Freitag, 15. Oktober 2010

Selbstzweifel...Es gibt Zeiten, in denen sie mich innerlich zerfressen und zerfleischen, und übrig bleibt eine graue Hülle die niemandem vertraut - schon gar nicht sich selber.
Wieso sollte ich mir auch vertrauen, wenn ich doch die bin, die mich am meisten verletzt und enttäuscht, manipuliert und...Wieso erzähle ich euch überhaupt solchen Psychomist?!

Item, mein neuester Text ist äusserst reflexiv und düster. Ich rede mir gerne ein, dass es die Geschichte eines missverstandenen und unverstandenen und verzweifelten Künstlers ist, der sein Umfeld, sein Leben und sein Werk hinterfragt.

Und ja, ich bin schon ein bisschen emo, oder? Das liegt nur an Atmosphere, ich sags euch! Macht euch keine Sorgen, ich habe nicht vor, meinem Leben in nächster Zeit ein Ende zu setzen, ich möchte mir davor nämlich noch mindestens 15 Piercings und 34 Tattoos stechen lassen ;)



Do they see me?
do they know that I exist
I've I'd die right now
would I get a last wish?
Do they hear me?
Understand what I wrote
On a little piece of paper before I lost my hope
do they feel me?
When I tiptoe through their lives
do they notice my anxiety
my anguish of mind?

They killed me
so many times
they rebuilt me
with their rhymes
they murder and they resurrect, they shelter me and break my neck

do they know me?
Do they know why I'm scared
do they realize, that I use
my art as a flare?
do they fear me?
Do they dread my existence
Don't they wonder
why I gave up my resistance?
Do they sway me?
Do they have influence on me
Do I self define
who I want to be?


Do they notice?
that I'm the only one
who can't deal with the pressure
and will break on the long run
do they catch me?
When I make the last step
when I take a run-up
and jump over life's edge?
do they listen to me?
when I sing the last note
of this song that shows
that I wasn't able to cope?