Ich fühle mich irgendwie verpflichtet.
Verpflichtet, die mir noch verbleibende Zeit möglichst gut zu nützen, und möglichst unterschiedliche Texte zu schrieben.
Ich versuche es auf französisch (einfach aber behindert), ich versuche es auf deutsch (ganz schlechte Idee) und ich versuche, noch düsterer als sonst zu texten.
Das nächste eher kurze Exempel stammt aus der Gattung französisch (kurze Frage: schreibt man Sprachen gross oder klein?) und deckt wohl auch die düstere Sparte ab. Alles in allem hat das Lied aber sowaswie ein Happy-Ending: das verrückte Wesen fängt nämlich wieder bei Null an, und stirbt endlich zum letzten Mal.
Ich habe echt KEINE Ahnung, was in meinem Kopf vorging, oder woran ich beim schreiben dachte, aber es muss wohl irgendwas mit Todesengeln, Unsterblichkeit und - wie immer wahrscheinlich - mit Wut zu tun gehabt haben. Falls jemand einen Sinn darin findet, oder sonst wie eine Interpretation hat - her damit!
Kann man eigentlich psychologische Rückschlüsse auf meine Persönlichkeit ziehen, wenn man diesen Blog liest? Bin ich ein rebellischer Emo mit wirren Träumen? Lebe ich in meinen Texten eine abartige Seite an mir aus? Wer bin ich und wohin gehe ich?
chaque fois que je meurs
me fait plus fort
et ce que me laisse vivre
est attendre ma mort
je saute et je tombe
mais jamais touche le ciel
la seule chose qu'on entend
est mon battement des ailes
j'étouffe mes mots
car ils ont pas de force
tourner ma langue dans ma bouche
me fait mal à la gorge
la rage est mon sange
la tristesse mon coeur
cette fois je jure
est le dernière fois je meurs
pas immortel je sais
pas un héro
cette fois je jure
je remets à zéro
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