Mittwoch, 15. Dezember 2010

Ich fühle mich irgendwie verpflichtet.
Verpflichtet, die mir noch verbleibende Zeit möglichst gut zu nützen, und möglichst unterschiedliche Texte zu schrieben.
Ich versuche es auf französisch (einfach aber behindert), ich versuche es auf deutsch (ganz schlechte Idee) und ich versuche, noch düsterer als sonst zu texten.
Das nächste eher kurze Exempel stammt aus der Gattung französisch (kurze Frage: schreibt man Sprachen gross oder klein?) und deckt wohl auch die düstere Sparte ab. Alles in allem hat das Lied aber sowaswie ein Happy-Ending: das verrückte Wesen fängt nämlich wieder bei Null an, und stirbt endlich zum letzten Mal.
Ich habe echt KEINE Ahnung, was in meinem Kopf vorging, oder woran ich beim schreiben dachte, aber es muss wohl irgendwas mit Todesengeln, Unsterblichkeit und - wie immer wahrscheinlich - mit Wut zu tun gehabt haben. Falls jemand einen Sinn darin findet, oder sonst wie eine Interpretation hat - her damit!
Kann man eigentlich psychologische Rückschlüsse auf meine Persönlichkeit ziehen, wenn man diesen Blog liest? Bin ich ein rebellischer Emo mit wirren Träumen? Lebe ich in meinen Texten eine abartige Seite an mir aus? Wer bin ich und wohin gehe ich?

chaque fois que je meurs
me fait plus fort 
et ce que me laisse vivre  
est attendre ma mort 
je saute et je tombe 
mais jamais touche le ciel 
la seule chose qu'on entend 
est mon battement des ailes 
j'étouffe mes mots 
car ils ont pas de force 
tourner ma langue dans ma bouche 
me fait mal à la gorge 
la rage est mon sange 
la tristesse mon coeur 
cette fois je jure 
est le dernière fois je meurs 
pas immortel je sais 
pas un héro 
cette fois je jure 
je remets à zéro

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